Gemeinsam für Wasser, Ernährungssicherung und Klimagerechtigkeit
Wasser ist lebensnotwendig − so grundlegend wie unser
tägliches Brot. Jeder Mensch auf dieser Welt braucht
es zum Überleben. Und doch fehlt über zwei Milliarden
Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dabei
ist dieser Zugang seit 2010 als grundlegendes Menschen
recht anerkannt. Ohne Wasser gibt es kein Recht auf
Leben, keine Gesundheit, keine Nahrung. Solange Wasser
fehlt, bleiben Menschenrechte ein leeres Versprechen.
Wer ausreichend Wasser hat, kann Land bebauen und säen
und ernten. Doch das Grundwasser sinkt vielerorts ab,
Regen bleibt allzu oft aus. Nur ein grundsätzlich anderer
Umgang mit dem Gemeingut Wasser sichert auch zukünftig
den natürlichen Wechsel von Aussaat und Ernte, unsere
Ernährung. Neben Dürren bedrohen auch Überschwemm
ungen und steigende Meeresspiegel die Lebensgrundlagen
vieler Menschen. Gerade in Ländern des Globalen Südens,
die am wenigstens zur Klimakrise beigetragen haben,
leiden die Menschen darunter am meisten. Wasser wird
dort zum Sinnbild für fehlende Gerechtigkeit.
In Fidschi, dem Inselstaat im Südpazifik, steht der Fiji
Council of Social Services (FCOSS), eine Partnerorganisa
tion von Brot für die Welt, einer ganzen Gemeinschaft
bei der Umsiedlung ihres Dorfes zur Seite − damit sie den
immer häufigeren Stürmen und Überschwemmungen,
dem Anstieg des Meeresspiegels trotzen kann. Neue und
sichere Häuser, eine höhere Lage, geschützte Regen
wassertanks und Sanitäranlagen − dieses einzigartige
Projekt bedeutet Leben und Zukunft für alle vor Ort.
Für die Evangelische Kirche in Deutschland
Wasser, Ernährungssicherung und Klimagerechtigkeit sind
untrennbar miteinander verbunden. Das zeigt auch das Pro-
jekt unserer Partnerorganisation ACORD in Uganda. In dem
Land führt der Klimawandel zu immer mehr extremen
Wetterereignissen wie anhaltenden Dürren oder Starkregen.
Durch den Bau von Regenwassertanks werden Familien
mit Trinkwasser versorgt, das sie außerdem für die Bewäs
serung von hausnahen Gemüsegärten nutzen können. So
werden die Familien unabhängiger von den Klimaverände
rungen und ihre Ernährung wird vielfältiger und gesünder.
Mit Partnerorganisationen in fast 90 Ländern arbeitet Brot
für die Welt jeden Tag daran, Menschen Hoffnung zu geben
und ihre Widerstandskraft zu stärken − und gemeinsam
an einer mutigen und positiven Zukunftsvision zu schreiben.
„Kraft zum Leben schöpfen“ – so lautet das Motto der
67. Aktion Brot für die Welt. Es lädt uns ein, gemeinsam
auf zubrechen – für eine Zukunft, in der alle Menschen
in Würde leben können, heute und in den kommenden
Generationen. „Kraft zum Leben schöpfen“ − um im
Vertrauen auf Gott Verantwortung zu übernehmen −
im Kleinen wie im Großen. Gemeinsam können wir Wirk
lichkeit werden lassen, was der Prophet Amos sagt:
„Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtig
keit wie ein nie versiegender Bach.“
Gehen Sie diesen Weg mit uns! Unterstützen Sie Brot für
die Welt − durch Ihre Spende, Ihr Gebet und Ihr persön
liches Engagement.
Für Brot für die Welt
Bischöfin
Kirsten Fehrs
Vorsitzende des Rates der Evangelischen
Kirche in Deutschland
Präsidentin
Pfarrerin Dr. Dagmar Pruin
Evangelisches Werk für
Diakonie und Entwicklung e. V.
Für die Frei- und altkonfessionellen Kirchen
Mitglied der Kirchenleitung
Erdmute D. Frank
Evangelische Brüder-Unität −
Spendenkonto
Brot für die Welt
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00 | BIC: GENODED1KDB
Bank für Kirche und Diakonie




























Aufruf zur 67. Aktion Brot für die Welt: Kraft zum Leben schöpfen
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